An dieser Stelle wird das Gymnasium virtuell vorgestellt. Dabei werden auch Arbeiten von Schülerinnen und Schülern präsentiert.
Drohnenflug über die Schule (Video)
Das Schulgebäude
Im Dezember 2020 haben die 5. Klassen im Kunstunterricht den Versuch unternommen, unser denkmalgeschütztes und in die Jahre gekommenes Schulgebäude im Hundertwasser-Stil umzugestalten. Es folgen ein paar Einblicke.

Der Schulhof
Skulptur im Schulhof
Seit Juni 2019 nimmt die Skulptur "Anlehnung" des Weimarer Künstlers Dr. Ulrich Barnickel ihren Platz auf dem Schulhof unseres Gymnasiums ein. Eine sich anlehnende, mannshohe Figur präsentiert sich und lädt zum Nachdenken ein.
Dr. Ulrich Barnickel erklärte die Idee hinter seinem Werk: „Welche Rolle spielt eine ,Anlehnung‘ in jedermanns persönlichem Leben? Wann und wo bzw. an wen lehnen wir uns an?“, waren die Fragen, die ihn zu seiner Arbeit inspirierten. Als Kind lehnt man sich zunächst an ältere Bezugspersonen wie Eltern, Verwandte oder Lehrer an. Später dann lehnen sich Kinder an einen selbst an. Dr. Barnickel schlägt mit seiner Skulptur auch einen Bogen zu seiner eigenen Generation, indem er fragt, wo man sich während des Älterwerdens selbst anlehnen kann. Die Antwort, so Dr. Barnickel, finden wir in den Werten, die uns Halt geben. Wir alle müssen uns fragen, welche Werte für uns wichtig sind, auch mit Blick in die Zukunft.
Das neueste Werk des Künstlers ist eine Schenkung an seine ehemalige Schule, in der er 1973 sein Abitur ablegte, und außerdem die erste Skulptur in seiner Heimatstadt Weimar. Weltweit sind von ihm an die 100 Arbeiten im öffentlichen Raum zu besichtigen. Zu seinen wohl bekanntesten Werken zählen die 14 monumentalen Skulpturen, die auf 1,4 km Länge den „Weg der Hoffnung“, ein Stück des Todesstreifens der ehemaligen innerdeutschen Grenze zwischen Hessen und Thüringen, säumen.
Die Schulgemeinschaft des Friedrich-Schiller-Gymnasiums bedankt sich sehr herzlich bei ihrem ehemaligen Schüler für das Kunstwerk. Möge die Figur viele junge und alte Menschen zum Nachdenken anregen. Und vor allem: Möge jedes Mitglied unserer Schulgemeinde immer s/eine Möglichkeit zur „Anlehnung“ haben!
